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Zuweisungsmodus

Behörden und Institutionen (Jugendwohlfahrt, Staatsanwaltschaft, Gerichte), psychosoziale und Opferschutz-Einrichtungen haben die Möglichkeit, Klienten an uns vermitteln.

Kriterien für gelingende Interventionen mit gewaltausübenden Personen sind erfahrungsgemäß die folgenden:

  • Es liegt eine klar formulierte Auflage, eine gerichtliche Weisung oder diversionelle Maßnahme vor
  • Die Nichteinhaltung von Vereinbarungen hat Konsequenzen für den Klienten
     

Jugendwohlfahrtsbehörden

Bei Androhung von Gewalt und bei Gewaltausübung im familiären/häuslichen Nahraum, die direkte oder indirekte Gewalterfahrungen für Kinder darstellen können, kann die Jugendwohlfahrtsbehörde gemäß des StJWG (insbesondere §§ 17, 18 und § 36) im Sinne der Erhaltung des Kindeswohls der gewaltausübenden Person die Auflage erteilen, an einer Intervention teilzunehmen.

 

Gerichtsbehörden und Strafjustizbehörden

Gerichtsbehörden und Strafjustizbehörden (Strafbezirksgericht und Straflandesgericht, Staatsanwaltschaft, zuständige Fachkräfte von Justizanstalten) haben die Möglichkeit, Personen, die gewaltbereites bzw. gewalttätiges Verhalten gezeigt haben, dazu zu verpflichten, an Interventionen teilzunehmen, und zwar im Rahmen einer

  • diversionellen Regelung der Straftat mit Probezeit und Weisung
  • Weisung bei bedingter Strafnachsicht
  • Weisung bei Setzung einer teilbedingten Strafe
  • Weisung bei bedingter Entlassung aus der Haft.

 

Opferschutzeinrichtungen

Klienten können von Opferschutzeinrichtungen und psychosozialen Einrichtungen an uns vermittelt werden. Mit den vermittelnden Stellen erfolgt eine fallbezogene Zusammenarbeit. Gemeinsam werden Rahmenbedingungen für eine sinnvolle Intervention entwickelt.