Abschlusskonferenz EU-Projekt "IMPACT"
Im Oktober findet die Abschlusskonferenz des EU-Projekts „Evaluation of European Perpetrator Programs” (IMPACT, Daphne-III) in Barcelona statt, an dem VMG-Gewaltarbeit teilgenommen hat.
Im Oktober findet die Abschlusskonferenz des EU-Projekts „Evaluation of European Perpetrator Programs” (IMPACT, Daphne-III) in Barcelona statt, an dem VMG-Gewaltarbeit teilgenommen hat.
Wir trauen Jugendlichen gewaltfreies Handeln zu. Gewalt ist im Alltag nur eine von vielen anwendbaren Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten. Mit WOS IS, der Trainingsgruppe gegen Gewalt, versuchen wir Jugendlichen eine Plattform zu bieten, Haltungen und Handlungen zu reflektieren und ihr Verhaltensrepertoire zu erweitern. Dabei sollen durch die kompakte Form des Angebotes Erfolgserlebnisse ermöglicht werden. Anmeldungen zur Trainingsgruppe sind laufend und unabhängig vom Infoabend möglich.
Am Infoabend wird das Angebot Interessierten von den Gruppenleitern vorgestellt.
Anmeldung für den Infoabend unter gamel@gewaltarbeit.at erbeten.
Sozialarbeiter, Theaterpädagoge, Supervisor
Männergesundheit
Nach einer UNO Studie von 2011 ist der gefährlichste Ort für eine Frau in Europa ihr eigenes Heim.
MARTAS KOFFER ist ein Film der sich der Problematik der Häuslichen Gewalt nicht nur durch die Perspektive der Frau/Opfer sondern auch durch die des Mannes/Täter nähert. In diesem Sinne eröffnet er einen neuen und tiefen Blick auf das Thema.
Der Film beschreibt mit Beispielen sowohl das Leiden und den Kampf der misshandelten Frau für ihre Rechte und Sicherheit, wie auch was im Inneren eines Täters vorgeht. Außerdem zeigt er den Blickpunkt derer, die gegen Gewalt arbeiten. Der Film ist in Spanien und Österreich entstanden. Die beiden Länder, in denen der Regisseur lebt, dienen hier als Beispiel der Universalität des Problems.
Publikumsgespräch mit Regisseur Günter Schwaiger und VertreterInnen von Beratungs- und Opferschutzeinrichtungen.
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung zum Thema Gewalt und Geschlecht an der Pädagogischen Hochschule Freiburg
Die Lebenswelten junger Menschen sind vielfältig und komplex. Der Wunsch nach sozialer Anerkennung, Erfahrungen der Diskriminierung sowie die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen sozialen Gruppen prägen die soziale Wirklichkeit Jugendlicher. Eindimensionale Methoden und Konzepte sind nicht geeignet, diese Lebenswelten zu begreifen.
Intersektionelle Zugänge der Gewaltpräventionsarbeit setzen sich mit multiplen Zugehörigkeiten (bspw. Gender, Migration, Milieu) auseinander, mit dem Ziel, komplexe jugendliche Lebenswelten besser erfassen und ihnen adäquater begegnen zu können.
Der Workshop umfasst theoretische und praktische Module, die den TeilnehmerInnen die Möglichkeit bieten, Erfahrungen, Kompetenzen, Wissen und Fertigkeiten im Bereich der gewaltpräventiven Arbeit mit Burschen zu erlangen und auszutauschen. Dabei werden Zugänge und Methoden der Analyse sozialer Ungleichheiten auf der Ebene von Organisationen und auf der Ebene von Interaktions- und Handlungssituationen besprochen. Prozesse der Selbstreflexion werden als wesentliche Grundlage in den Bereichen Bildung, Sozialarbeit und Gewaltprävention betrachtet.
Psychologe
Psychotherapeut (IT), Arzt (Internist)
Männerberatung und Psychotherapie
Gewaltarbeit
Reinbacher, F., Scambor, C., Voitle, J., Baumann, H., Scambor, E. (2006). Evaluation des Vernetzungsprojektes „Thematisches Networking in der Täterarbeit“ der Männerberatung Graz. Evaluationsbericht mit Ableitungen für die Praxis der Vernetzungsarbeit.