Meinungen, Mythen und Fakten über schulische Bubenbenachteiligung

Personen
Mag.a Elli Scambor & Mag. Paul Scheibelhofer
Veranstaltungsort
Karmeliterhof, Karmeliterplatz 2, 8010 Graz
Kurzbeschreibung

Was ist dran, an der These über die Benachteiligung der Buben/Burschen in der Schule? In dieser Veranstaltung werden die gängigsten Argumente herausgearbeitet und vor dem Hintergrund neuer empirischer Forschung diskutiert. Dabei zeigt sich, dass einige der Argumente zu hinterfragen sind und außerdem Probleme bestehen, die im gängigen Diskurs ausgeblendet werden.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Vorträge. Keine Anmeldung erforderlich.

Termin
-
Veranstaltungstyp
Stammbereich
help ID
a597

Dialogveranstaltung zur TaO!-Produktion "Männer und Maschinen"

Personen
Michael M. Kurzmann
Veranstaltungsort
TaO! – Theater am Ortweinplatz, Ortweinplatz 1, 8010 Graz
Kurzbeschreibung

Eine Diskussion über typische Geschlechterrollen und deren Aufbrechen

In Kooperation mit Macht | schule | theater und Weiße Feder lädt das TaO! zu einer Diskussionsrunde.

Die Dialogveranstaltung wird von einem Projektteam der 2HLKa der HLW-Schrödinger Graz im Ausbildungsschwerpunkt Kultur- und Kongressmanagement organisiert.

Wann: Di, 23. April 2013 | 19:00
Wo: TaO! – Theater am Ortweinplatz

In der TaO!-Produktion „Männer und Maschinen“, die am 6.April 2013 ihre Uraufführung gefeiert hat, ist die „männliche Liebe“ zu Technik und Maschinen Grundlage für eine Betrachtung der sprachlosen Emotionswelt von jugendlichen Burschen: Die Vorteile und Gefahren von Gruppendynamik, das gegenseitige Kräftemessen, der Umgang mit Spannungen und auch Aggressionen untereinander („Dampf ablassen“), bis hin zu „Un-Themen“ wie Liebe, Sehnsucht, Verletzlichkeit, Unsicherheit. Wann ist ein Mann ein Mann? Diese und andere Fagen werden im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung von ExpertInnen diskutiert.

Es diskutieren:
Prof.in Dr.in Katharina Scherke (Gleichbehandlungsbeauftrage der KF Uni Graz)
Mag. (FH) Michael Kurzmann (Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark, Sozialarbeiter, Psychoanalytiker i.A.u.S)
Martina Kolbinger-Reiner (Mezzanin Theater/Regisseurin von „Girls, Girls, Girls“)
Sarah Wagner (Spielerin „Girls, Girls, Girls“)
Mag. Simon Windisch (TaO!/Regisseur von „Männer und Maschinen“)
Lukas Steiner (Spieler „Männer und Maschinen“)

Moderation: Ute Baumhackl (Kulturredakteurin, Kleine Zeitung)

DJane: Lucia Laggner

Eintritt: frei

www.hlw-schroedinger.at
www.tao-graz.at, office@tao-graz.at

Termin
Bereich
Stammbereich
help ID
a601

Jungen als Bildungsverlierer?

Personen
Mag. Christoph Lins und Mag.a Elli Scambor
Veranstaltungsort
Pädagogische Hochschule, Hasnerplatz 12, Aula
Kurzbeschreibung

Gleichstellungsfragen im Bereich Bildung haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Während sich ab den 1970er-Jahren die Gleichstellung der Geschlechter vor allem auf Frauen konzentrierte, führten die Effekte der Gleichstellungsbemühungen, respektive  die Erhöhung der Bildungsquote bei Frauen nun zu einer anderen Zielgruppe von Gleichstellungsfragen im Bildungskontext: Das schlechtere Abschneiden der männlichen Schüler steht derzeit im Mittelpunkt der Analyse. Die Zahl der männlichen Schulabbrecher ist in den letzten zehn Jahren zwar leicht gesunken, es besteht aber immer noch ein markanter Unterschied zwischen Mädchen und Burschen. Gegenwärtige Analysen zeigen, dass die soziale Herkunft und Migrationshintergrund einen starken Einfluss auf die Ausbildungskarrieren junger Menschen haben. Burschen  sind davon in stärkerem Maße betroffen als Mädchen.
Im Rahmen des Vortrags von Elli Scambor werden deshalb die Ergebnisse einer aktuellen EU-weiten Studie vorgestellt, die sich mit diesem Thema beschäftigte und dabei unter anderem der Frage nachgeht, wer eigentlich gemeint ist, wenn von Burschen als Bildungsverlierer gesprochen wird.
Christoph Lins wird ein Modell zur geschlechterreflektierenden Arbeit mit Burschen vorstellen. Mit diesem Modell wird in den anschließenden Workshops gearbeitet. Dabei diskutieren die TeilnehmerInnen die Frage, welche Aspekte in der Schule/Klasse/Gruppe in der Arbeit mit Buben/Burschen jeweils verstärkt werden bzw. wo Entwicklungspotentiale liegen.

Termin
-
Veranstaltungstyp
Stammbereich
help ID
a611

Gender Talk: Das Gezeigte im Verborgenen. Überlegungen aus der Praxis kritischer Burschenarbeit angesichts Politiken der Sichtbarkeit

Personen
Michael M. Kurzmann
Veranstaltungsort
depot, Breitegasse 3, 1070 Wien
Kurzbeschreibung

Nicht selten ziehen Burschen_ zu Beginn eines Workshops von sich aus die Vorhänge des Raumes zu. Sie erzeugen einen verdunkelten, geschützten Ort. Ein Widerspruch zum gesellschaftlichen bzw. westlichen Imperativ der Sichtbarkeit? Dieser zeigt sich am Beispiel der „enthüllten Muslima“ oder des geouteten Homosexuellen. Junge Männer_ präsentieren nicht nur ihre Körper in Sozialen Netzwerken (Posing, Sexting), sie werden auch aufgefordert, sich zu öffnen, ihre Gefühle zu zeigen und als neue Männer in Erscheinung zu treten. Der Vortrag konzipiert Burschen_arbeit als möglichen Ort, der unscharf Begrenztes, Ambivalenz und Vielschichtigkeit erlaubt. Ein Ort, an dem junge Männer_ solidarisch-kritisch in ihrer Auseinandersetzung mit gestellten (geschlechtlichen) Anforderungen begleitet werden. Anhand von Männlichkeits-Bildern, die im Zuge einer assoziativen Methode entstanden, stellt der Vortrag Lesarten einer queer und intersektional erweiterten Burschen_arbeit vor.

Termin
Veranstaltungstyp
Stammbereich
help ID
a613

Intersektionale gewaltpräventive Arbeit mit Burschen

Personen
Mag.a Elli Scambor und Mag. (FH) Michael M. Kurzmann
Veranstaltungsort
FH Joanneum
Kurzbeschreibung

Die Lebenswelten junger Menschen sind vielfältig und komplex. Der Wunsch nach sozialer Anerkennung, Erfahrungen der Diskriminierung sowie die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen sozialen Gruppen prägen die soziale Wirklichkeit Jugendlicher. Eindimensionale Methoden und Konzepte sind nicht geeignet, diese Lebenswelten zu begreifen.

Intersektionelle Zugänge der Gewaltpräventionsarbeit setzen sich mit multiplen Zugehörigkeiten (bspw. Gender, Migration, Milieu) auseinander, mit dem Ziel, komplexe jugendliche Lebenswelten besser erfassen und ihnen adäquater begegnen zu können.

Der Workshop umfasst theoretische und praktische Module, die den TeilnehmerInnen die Möglichkeit bieten, Erfahrungen, Kompetenzen, Wissen und Fertigkeiten im Bereich der gewaltpräventiven Arbeit mit Burschen zu erlangen und auszutauschen. Dabei werden Zugänge und Methoden der Analyse sozialer Ungleichheiten auf der Ebene von Organisationen und auf der Ebene von Interaktions- und Handlungssituationen besprochen. Prozesse der Selbstreflexion werden als wesentliche Grundlage in den Bereichen Bildung, Sozialarbeit und Gewaltprävention betrachtet.

Termin
-
Veranstaltungstyp
Stammbereich
help ID
a633

Jungen als Bildungsverlierer? Kritische Analysen und Folgerungen.

Personen
Mag. Paul Scheibelhofer, Mag. (FH) Michael M. Kurzmann und Mag.a Elli Scambor
Kurzbeschreibung

Werden Buben in der Schule benachteiligt? Sind sie die neuen Bildungsverlierer? Diese Fragen werden in Presse, Politik und Pädagogik intensiv diskutiert und unterschiedlich beantwortet. In diesem Fortbildungsseminar sollen LehrerInnen und interessierte PädagogInnen dabei unterstützt werden, sich kritisch mit der Debatte um schulische Bubenbenachteiligung auseinanderzusetzen und konkrete Strategien für das eigene pädagogische Handeln zu entwickeln. Expertisen der kritischen Männlichkeitsforschung bilden das Fundament für die theoretischen sowie methodischen Zugänge, die in der Fortbildung vermittelt werden sollen. Thematisch ist die Fortbildung in drei, auf einander bezogene, Schwerpunkte gegliedert.

Termin
Veranstaltungstyp
Stammbereich
help ID
a632

PeerThink - Ein Handbuch für intersektionale Gewaltprävention mit Peers.

Zitation

Scambor, Ch. / Scambor, E. / Reinbacher, F. / Stöckel, I. / Hrzenjak, M. / Wittamer, M. / Fischer, M. / Busche, M. / Stuve, O. / Puchert, R. / Pape, T. & Humer, Z. (2009). PeerThink - Ein Handbuch für intersektionale Gewaltprävention mit Peers. Daphne II Projekt "PeerThink -- Tools and resources for an intersectional prevention of peer violence"

Jahr
2009
Bereich
Stammbereich