Fachtag "Entdecken der eigenen Vorurteile"

Veranstaltungsort
Online
Veranstalter*Innen
Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark und Dachverband Männerarbeit Österreich
Kurzbeschreibung

Fachtag "Entdecken der eigenen Vorurteile - Interkulturelle Kompetenzen in der Arbeit mit Männern* mit internationalen Familiengeschichten"

Der Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark (VMG) und der Dachverband für Männerarbeit Österreich (DMÖ) laden Sie am 22. April 2021 zu einem weiteren Online-Fachtag zum Thema 'Entdecken der eigenen Vorurteile - Interkulturelle Kompetenzen in der Arbeit mit Männern* mit internationalen Familiengeschichten' von 15:00-17:00 ein.



Ausschlaggebend für diesen Fachtag ist FOMEN-Focus on Men, ein EU-Projekt (Kofinanzierung Land Steiermark/Soziales), das sich in sechs Partnerländern (Griechenland, Kroatien, Italien, Spanien, Deutschland und Österreich) mit geschlechtersensiblen und gewaltpräventiven Zugängen auseinandersetzt und vom VMG koordiniert wird. https://www.focus-on-men.eu/de/



Zu Beginn des Fachtags stellen wir Ihnen die aktuellen Entwicklungen des Projekts vor, unter anderem die neu konzipierte Schulungsreihe für Multiplikator*innen, die sich im Bereich der Geschlechtersensibilisierung und Gewaltprävention in der Arbeit mit Männern* weiterbilden möchten.

Im Anschluss wird Ihnen unsere Kollegin Daliah Vakili vom Projektpartner WWP EN einen Einblick in ein Anti-Rassimus-Training geben und sie einladen die eigenen Vorurteile und Haltungen in der Arbeit mit Männern* mit internationalen Familiengeschichten zu hinterfragen.



Wie können Sie teilnehmen? Bitte um Anmeldung bis zum 21. April mit einer Mail unter dem Betreff "Anmeldung Fachtag Männlichkeit und Migration" an

sekretariat@dmoe-info.at – da die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist, empfehlen wir Ihnen sich bald anzumelden.



Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihr Fachwissen und bemühen uns diesen Online-Fachtag so interaktiv wie möglich zu gestalten.

Termin
-
Publikationsdatum
Stammbereich

Grundsätze

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Ziel der sozialwissenschaftlichen Forschungsarbeit ist es, Wissen über die Zusammenhänge von Geschlecht/Männlichkeiten und Bildung, Erwerbsarbeit und Betreuungsarbeit, Unternehmen, Netzwerken, Gewalt, Gesundheit und weiteren Themen zu generieren, zu verbreiten und anzuwenden.

Dabei werden die Veränderungen der Lebens- und Arbeitssituationen von Männern immer in Beziehung gesetzt zu entsprechenden Veränderungen bei Frauen und auf Chancen für die Gleichstellung der Geschlechter hin betrachtet. Die Beziehungen zwischen den Geschlechtern müssen vor dem Hintergrund komplexer sozialer Zugehörigkeiten und gesellschaftlicher Wandlungsprozesse immer wieder neu fokussiert werden.

Geschlecht wird als Kategorie betrachtet, die die soziale Positionierung von Menschen prägt. Es reicht aber nicht aus, Männer und Frauen als homogene gesellschaftliche Gruppen zu betrachten. Vielmehr ist davon auszugehen, dass andere soziale Kategorien wie etwa Milieu, ethnische Zugehörigkeit oder Körper das individuelle Leben aber auch gesellschaftliche Strukturen maßgeblich beeinflussen. Diesem Umstand wird durch die paradigmatische Forschungsperspektive der ‚Intersektionalität‘ und ‚Diversität‘ Rechnung getragen.

Bereich
Stammbereich

Netzwerkarbeit

Text

Das Institut für Männer- und Geschlechterforschung verfolgt u.a. das Ziel, die Entwicklung von Geschlechtergleichstellung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene voranzutreiben. Deshalb arbeitet das Institut seit 2001 in regionalen, nationalen und internationalen Netzwerken.
 
Durch die Einbindung des Instituts in den Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark befindet es sich an der Schnittstelle zur psychosozialen Praxis.
 
Sowohl im Rahmen der Generierung sozialwissenschaftlicher Daten in unterschiedlichen Forschungsbereichen als auch in der Verbreitung der Ergebnisse nützt das Institut für Männer- und Geschlechterforschung die Netzwerke des Vereins für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark (bspw. Plattform gegen Gewalt in der Familie; AMÖ - Arbeitsgemeinschaft der Männerberatungsstellen und Männerbüros Österreich; GenderWerkstätte; u.a.), sowie bundsweite Forschungs- und Bildungsnetzwerke.
 
Das Institut für Männer- und Geschlechterforschung verfügt über zahlreiche und langjährige Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit mit Forschungs- und Bildungsorganisationen in EU- und EFTA- und OECD-Staaten.
 
MiarbeiterInnen des Institut für Männer- und Geschlechterforschung sind Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS) und der Deutschen Gesellschaft für Evaluation (DeGEval).
Das Institut für Männer- und Geschlechterforschung ist ordentliches Mitglied der Wissenschaftskonferenz Österreich.

Bereich
Stammbereich

Forschungsschwerpunkte

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  • Kritische Männerforschung
  • Gender, Diversitäts- und Intersektionalitätsforschung
  • Gender- und Diversity-Analyse in Organisationen und in unterschiedlichen Politikfeldern
  • Gewalt und (Gewalt)Resilienz
  • Jugend
  • Gesundheit
  • Bildung und Arbeit
  • Stadtforschung und Medienkunst
  • Wissenschaftliche Evaluation und Begleitforschung
  • KlientInnenanalyse im psychosozialen Kontext
  • Angewandte Forschung und Interventionsforschung, z.B. für die Bildungsarbeit (Gender Kompetenz; geschlechterreflektierende Burschenarbeit etc.)
Bereich
Stammbereich

Leistungen

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  • Koordination und Durchführung von Forschungsprojekten: EU-Forschung und nationale Forschungsprojekte
  • Verbreitung der Forschungsergebnisse: Vorträge, Tagungen, Konferenzen, Seminare und Workshops (GenderWerkstätte)
  • Evaluation, Theorieentwicklung, Grundlagenforschung und praxisrelevante Analysen
  • Beratung und Entwicklung
  • Netzwerkarbeit
Bereich
Stammbereich

PARENT

Kurzinfo
PARENT im Steirischen Familienmagazin zwei & mehr
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AKTIVE VATERSCHAFT - ein Gewinn für alle. Unser PARENT Projekt im Steirischen Familienmagazin zwei & mehr, inklusive Aktionsblatt für Väter und Expert*innen-Meinung, Seite 14 bis Seite 17. Viel Spaß bei der Lektüre!

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Zwei und Mehr
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MännerKaffee Online: Männer als Betroffene von Gewalt

Personen
Elli Scambor (Institut für Männer- und Geschlechterforschung), Wolfgang Obendrauf (Männerberatung)
Veranstaltungsort
Online Live-Stream Facebook
Veranstalter*Innen
Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark
Kurzbeschreibung

Nach wie vor finden alle Veranstaltungen im MännerKaffee online als Live Stream auf Facebook statt.

Zum zusehen ist kein Facebook Profil nötig, nachträglich kann die Veranstaltung auch auf Youtube verfolgt werden

Männerkaffee auf Facebook - Hier findest du den Stream(link is external)

Männerkaffee auf Youtube(link is external)

Jungen und erwachsene Männer als Opfer von Gewalt stellen nach wie vor ein Tabu-Thema dar. Das MännerKaffee beschäftigt sich am 24. Feber damit aus verschiedenen Perspektiven: aus den Erfahrungen der Männerberatung Graz und anhand von aktuellen Ergebnissen von wissenschaftlichen Forschungen.

Wolfgang Obendrauf ist seit mehr als 12 Jahren in der Männerberatung Graz tätig. Viele seiner Klienten berichten (auch) über selbsterlebte Gewaltwiderfahrnisse.

Elli Scambor leitet das Institut für Männer- und Geschlechterforschung in Graz. Sie berichtet über ihre Forschungs-Ergebnisse aber auch über konkrete Angebote aus dem Forschungsprojekt "Jungenpädagogik-und-Praevention-von-sexualisierter-Gewalt".

Gastgeber Jonas Pirerfellner wird wichtige Fragen aufwerfen:

Wo fängt Gewalt eigentlich an?

Welche Arten von Gewalt gibt es und wie unterscheiden sich diese?

In der Öffentlichkeit geht es meist um Männer als Täter und Frauen als Betroffenen, warum ist es wichtig, sich auch mit Männern als Betroffene von Gewalt auseinanderzusetzten?

Elli Scambor hat zur Aufdeckungen von Gewalt bei Jungen geforscht, wo liegen dabei die Schwierigkeiten?

Gibt es Zahlen dazu, wie viele Männer von Gewalt betroffen sind?

Welche Arten von Gewalt treten besonders häufig auf?

Von wem erfahren Männer Gewalt?

Welche Maßnahmen können helfen, um Gewalt zu verhindern oder aufzudecken?

Termin
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Stammbereich
help ID
a1

Online- Vater-Werkstatt: Wie kann ich meinem Kind Grenzen setzen?

Personen
Thomas Saiko, BA (Sozialarbeiter, Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark)
Veranstaltungsort
Online- Workshop (ZOOM)
Veranstalter*Innen
Verein für Männer- und Geschlechtertemen Steiermark in Kooperation mit dem Eltern Kind Zentrum Bad Radkersburg
Kurzbeschreibung

Ein Online-Workshop (ZOOM) für alle (werdenden) Väter. In Kooperation mit dem EKIZ Bad Radkersburg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist erforderlich: ekiz.radkersburg@aon.at

Sie erhalten dann den Link zur Teilnahme per Mail.

Kinder suchen und brauchen Grenzen. Sie schützen und geben Sicherheit und Orientierung. Eine wichtige Aufgabe für alle Menschen, die Kinder erziehen und begleiten, ist sie zu setzen. Und eine Herausforderung, die Väter und Mütter selbst rasch an ihre Grenzen bringen können. Konstruktive, gewaltfreie Strategien werden im Workshop vorgestellt. Wir werden in der Gruppe unsere Erfahrungen austauschen und gemeinsam Wege erarbeiten, wie wir sie in der Praxis umsetzen können.

Geleitet wird der Workshop von Thomas Saiko (Sozialarbeiter; Männerberatung Graz , Feldbach, Hartberg).

Die Vater-Werkstatt ist Teil des EU-Forschungsprojektes PARENT, welches in Österreich vom Institut für Männer und Geschlechterforschung Graz (im Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark) umgesetzt wird. PARENT wird finanziert von EU - DG Justice & Consumers, Stadt Graz, Land Steiermark.

Termin
-
Veranstaltungstyp
Stammbereich
help ID
a7