Men in Movement: Trans/forming Masculinities in Politics, Care, and Media
(18) 19-20 November 2015, Espai Francesca Bonnemaison, Barcelona.
(18) 19-20 November 2015, Espai Francesca Bonnemaison, Barcelona.
Historikerin, Trainerin
Entwicklung und Durchführung des Argumentationstrainings Geschlechterdemokratie
Die jährliche Tagung zur Gemeinwesenarbeit steht dieses Jahr unter dem Motto der Erinnerungskultur. Gemeinsam mit Referentinnen und RepräsentantInnen von Projekten und Initiativen setzen wir uns mit Fragen des Erinnerns und der Bedeutung von Erinnerung für Geschichte, Raum und unser aktuelles Handeln auseinander.
Zielgruppe MitarbeiterInnen der Erwachsenenbildung, der Sozial-, Kultur- und Gemeinwesenarbeit sowie aus Regionalpolitik und Verwaltung
Veranstalter Veranstaltungsgemeinschaft GWA
Referentinnen Bettina Dausien, Elli Scambor
Koordination Christian Ocenasek
Kontakt Daniela Schlick
Tel. +43 (0) 6137 6621 - 119
E-Mail: daniela.schlick@bifeb.at
Keine Teilnahmegebühr
Gender-Performance & 15 Jahre Regionalbüro
Symposium und Empfang
Wer sich mit Geschlechterthemen auseinandersetzt, stößt oft auf heftige Gegenrede oder Ablehnung. Im Nu ist eine Debatte im Gange, und es muss auf unreflektierte oder emotionale Aussagen geantwortet werden. Menschen, die sich gesellschaftspolitisch engagieren, sind mit dieser Herausforderung alltäglich konfrontiert. Es gilt, die Themen nicht jenen zu überlassen, die Männerdiskriminierungen befürchten, wo Erfolge von oder für Frauen und Männer spürbar werden.
Das Argumentationstraining Geschlechterdemokratie vermittelt praktikable Strategien, um eigene Positionen klar darzustellen und konstruktive geschlechterpolitische Diskussionen führen zu können. Die Einbeziehung aktueller Befunde (z.B. der aktuellen Studie 'Zwischen Geschlechterdemokratie und Männerrechtsbewegung') ist dabei notwendig, um verkürzte Perspektiven entkräften zu können. Das Argumentationstraining stärkt rhetorische Kompetenzen, verschafft Klarheit über politische Inhalte einseitiger Parolen und bietet einen Überblick über zentrale AkteurInnen der Männer- und Geschlechterarbeit in Österreich. Dabei werden ausgewogene und generalisierende Zugänge unterschieden.
Zielgruppe
Workshop für Frauen* und Männer*, die an guten Argumenten für Geschlechtergerechtigkeit und an Strategien im Umgang mit Widerstand interessiert sind.
Wer sich mit Geschlechterthemen auseinandersetzt, stößt oft auf heftige Gegenrede oder Ablehnung. Im Nu ist eine Debatte im Gange, und es muss auf unreflektierte oder emotionale Aussagen geantwortet werden. Menschen, die sich gesellschaftspolitisch engagieren, sind mit dieser Herausforderung alltäglich konfrontiert. Es gilt, die Themen nicht jenen zu überlassen, die Männerdiskriminierungen befürchten, wo Erfolge von oder für Frauen und Männer spürbar werden.
Das Argumentationstraining Geschlechterdemokratie vermittelt praktikable Strategien, um eigene Positionen klar darzustellen und konstruktive geschlechterpolitische Diskussionen führen zu können. Die Einbeziehung aktueller Befunde (z.B. der aktuellen Studie 'Zwischen Geschlechterdemokratie und Männerrechtsbewegung') ist dabei notwendig, um verkürzte Perspektiven entkräften zu können. Das Argumentationstraining stärkt rhetorische Kompetenzen, verschafft Klarheit über politische Inhalte einseitiger Parolen und bietet einen Überblick über zentrale AkteurInnen der Männer- und Geschlechterarbeit in Österreich. Dabei werden ausgewogene und generalisierende Zugänge unterschieden.
Zielgruppe
Workshop für Frauen* und Männer*, die an guten Argumenten für Geschlechtergerechtigkeit und an Strategien im Umgang mit Widerstand interessiert sind.
Anfragen und Workshop-Buchung
Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark
scambore@genderforschung.at
++43 (0)316 831414
www.genderforschung.at
Scambor, E. (2015). Die intersektionelle Stadt. Geschlecht, Migration und Milieu als Achsen der Ungleichheit einer Stadt. In: M. Behrens, W.-D. Bukow, K. Cudak & Ch. Strünck (Hg.), Inclusive City. Überlegungen zum gegenwärtigen Verhältnis von Mobilität und Diversität in der Stadtgesellschaft.Wiesbaden: Springer VS.
Eine zentrale Herausforderung, mit der sich Jugendliche konfrontiert sehen, ist die Herausbildung einer eigenen Identität, also die Entwicklung einer als »Selbst« erlebten inneren Einheit der Person. Damit diese Identitätsarbeit jedoch gelingen kann, benötigen auch und vor allem Jugendliche ein ganzes Bündel an Ressourcen, wie u.a. eine materielle Basissicherung, die Einbettung in soziale Netzwerke, Anerkennungs- und Zugehörigkeitserfahrungen im privaten wie im gesellschaftlichen Kontext sowie ausreichend Gelegenheit, sich in der Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Diversität zu "üben".
Viele Jugendliche fühlen sich jedoch mangels entsprechender Ressourcen mit dieser Aufgabe heillos überfordert und sind deshalb offen für Gruppen und Communities, die ihnen identitätsstiftende Erfahrungen wie Sicherheit, Zugehörigkeit und Anerkennung bieten. Am besten gleich in Kombination mit einfachen und klaren Antworten auf zunehmend komplexe gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen. Und für viele dieser Jugendlichen scheinen derartige Communities - seien sie nun politisch oder religiös gerahmt - umso attraktiver zu sein, je einfacher, damit auch verengter und letztendlich radikaler die Antworten auf eine als verwirrend und unübersichtlich erlebte Welt ausfallen.
Derartigen Tendenzen zur Radikalisierung von Jugendlichen kann Offene Jugendarbeit etwas entgegensetzen. Es gehört zu einer ihrer Kernaufgabe, Jugendlichen die zu einer gelingenden Identitätsarbeit nötigen Anerkennungs- und Zugehörigkeitserfahrungen anzubieten und sie so mit einer Widerstandkraft auszustatten, mithilfe derer sie den Versuchungen radikaler Gruppierungen begegnen können.
1. Oktober 2015, 09:00 bis 14:00 Uhr Ort: Karmeliterhof Graz, Karmelitersaal Karmeliterplatz 2, 8010 Graz
Beiträge
Mag.a Elli Scambor (Institut für Männer- und Geschlechterforschung): Anregungen für intersektionale Zugänge in der Offenen Jugendarbeit als Möglichkeit der Extremismusprävention
Mag. Kenan Dogan Güngör (think-difference): Gruppenbezogene Abwertungen und religiös begründete Fanatisierungstendenzen unter Jugendlichen in der Offenen Jugendarbeit
DSA Fabian Reicher (Backbone Mobile Jugendarbeit): Umgang mit religiösem Extremismus & Fundamentalismus in der Offenen Jugendarbeit und Angebote an die Offene Jugendarbeit von der Beratungsstelle Extremismus
Dr. Roman Schweidlenka (LOGO ESO.INFO): LOGO ESO.INFO und die aktuelle Situation in der Steiermark
Scambor, E & Zimmer, F. (2015). Patterns of [im]balance. In H. Ranzenbacher, Überschreitungen II, Projektentwürfe und performative Beiträge, im Rahmen von Liquid Music 2015, gefördert von Land Steiermark - Kultur & Stadt Judenburg. S.142-159.
In patterns of (im)balance fokussieren wir Initiativen, Plattformen und Bewegungen, die sich mit Männern und Gleichstellung beschäftigen. Deren Denkweisen, Ziele und Argumentationslinien werden hinsichtlich ihrer Positionierung zu Gleichstellungsfragen vergleichend verortet.
Aus den Forschungsergebnissen einer kürzlich dazu verfassten Studie „Zwischen Geschlechterdemokratie und Männerrechtsbewegung“ werden narrative Vignetten erstellt, die die Grundlage eines interaktiven, audiovisuellen Rollenspiels bilden, in dem Besucher_innen in Gespräche mit virtuellen Charakteren verwickelt werden. Hierzu werden relevante Themenbereiche der Studie (bspw. Gewalt, Obsorge) mit Ergebnissen aus Faktenchecks in Beziehung gesetzt. Es entstehen Erzählungen, deren Verlauf Besucher_innen über ein User-Interface (das Stimme, Gesten, und Text prozessieren kann) beeinflussen können.