Täterarbeit und Gewaltprävention: Intersect Violence!
Kurzmann, M. M. / Scambor, Ch. (2014). Täterarbeit und Gewaltprävention: Intersect Violence! Gastbeitrag im KLRSEX-BLOG der Bundes Jugend Vertretung, 6.11.2014.
Kurzmann, M. M. / Scambor, Ch. (2014). Täterarbeit und Gewaltprävention: Intersect Violence! Gastbeitrag im KLRSEX-BLOG der Bundes Jugend Vertretung, 6.11.2014.
Kurzmann, M. M. (2015). Nach der Gewalt: Täterarbeit als Teil der Gewaltprävention. "Blog: Gewaltfrei" auf dieStandard.at, 1. Blogpost, 11.2.2015. http://diestandard.at/2000010856688/Nach-der-Gewalt-Taeterarbeit-als-Teil-der-Gewaltpraevention
Scambor, E., mit Könnecke, B., Puchert, R., Rieske, T.V., Wittenzellner, U. & Schlingmann, T. (2014). Aufdeckung von sexuellem Missbrauch bei Burschen. Online Artikel auf gewaltinfo.at.
Täterarbeits-Programme im Bereich der Gewalt in Partnerschaften in Hinblick auf erhöhte Sicherheit von Frauen und Kindern zu evaluieren ist ein wichtiges Anliegen für Politik und Praxis. Allerdings ist der Wissensstand zu Evaluation in der Täterarbeit in Europa als niedrig einzuschätzen. Das Daphne-III-Projekt "Evaluation of European Perpetrator Programmes" (IMPACT) soll diese Wissenslücke füllen und einen Beitrag zur Harmonisierung der Ergebnisbewertung in der Täterarbeit leisten.
EU - Daphne-III
Steiermärkische Landesregierung - Soziales
Dissens e.V., Berlin, Deutschland (Koordination)
Askovfonden, Kopenhagen, Dänemark
CONEXUS, Barcelona, Spanien
RESPECT, London, Großbritannien
University of Bristol, Großbritannien
WAVE, Wien, Österreich
Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark, Graz, Österreich
KURZMANN, M. M. (2014). Burschen Trouble. Die intersektionale Dimension im Klassenzimmer. In: OBERHÖLLER, K./KNOLL, O. (Hrsg.). IMST-Newsletter „Gender_Diversität“, Ausgabe 41, Frühjahr/Sommer 2014, S. 12f.
Das Vorhaben zielt auf die Prävention von sexualisierter Gewalt insbesondere bei männlichen Kindern und Jugendlichen. Für diese Zielgruppe ist der schwierige Weg zur Aufdeckung von potenziell anderen Widersprüchen und Barrieren geprägt als dies für Mädchen und junge Frauen der Fall ist. Damit die Aufdeckung früher und häufiger geschehen kann, sollen anhand einer biografischen, multidimensionalen Rekonstruktion von Disclosure-Prozessen, sprich Aufdeckungsprozessen, Lücken und Wege im Hilfeangebot für männliche Betroffene aufgezeigt sowie Empfehlungen erarbeitet werden, wie eine angemessene Hilfe aufgebaut sein muss. In diesem Zusammenhang werden Fortbildungsmodule für die Jungenarbeit, Elternarbeit, Multiplikator_innenbildung sowie für Beratungsstellen entwickelt.
Das Projekt widmet dabei jenen Jungen und jungen Männern besondere Aufmerksamkeit, die der vorliegenden Befundlage zufolge in besonderer Weise von sexuellem Missbrauch betroffen sind: Jungen mit Behinderungen, Jungen in patriarchalem Umfeld und Jungen aus Familien mit Partnerschaftsgewalt.
Institut für Männer- und Geschlechterforschung
Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird von Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. unter Einbeziehung von Expert_innen der Fachträger und KooperationspartnerInnen Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark (Graz, A, vormals Männerberatung Graz), Tauwetter e.V. (Berlin), Dreist e.V. (Eberswalde) und mannigfaltig Minden-Lübbecke e.V. umgesetzt.
Scambor, E. (2013). Intersektionale Gewaltprävention – eine Frage der Haltung. Online Artikel: http://www.gewaltinfo.at/themen/2013_05/intersectionale_gewaltpraevention.php [11.9.2013]
Scambor, E., Wojnicka, K. Bergmann, N. (Hg.) (2013). The Role of Men in Gender Equality – European strategies & insights [AutorInnen: S. Belghiti-Mahut, N. Bergmann, M. Gärtner, J. Hearn, Ø. G. Holter, M. Hrženjak, R. Puchert, C. Scambor, E. Scambor, H. Schuck, V. Seidler, A. White & K. Wojnicka]. Luxembourg: Publications Office of the European Union.
Puchert, R. & Scambor, C. (2012). Gewalt gegen Männer. Erkenntnisse aus der Gewaltforschung und Hinweise für die Praxis. Polizei & Wissenschaft 4/2012, 25-38.
Kassis, W., Artz, S., Scambor, C., Scambor, E. & Moldenhauer, S. (in press). Finding the way out: A non-dichotomous understanding of violence and depression resilience of adolescents who are exposed to family violence. Child Abuse & Neglect.