Männer kümmern sich!
Männer kümmern sich! Ein Kinderbuch. Herausgeber*in: Elli Scambor, Autor*innen: Veronika Suppan & Lisa Wagner, Illustration: Laura Bachmayer.
Männer kümmern sich! Ein Kinderbuch. Herausgeber*in: Elli Scambor, Autor*innen: Veronika Suppan & Lisa Wagner, Illustration: Laura Bachmayer.
Studie zur Begleitung des SOS-Kinderdorf Süd bei der Aufarbeitung von Vorwürfen zu den Themen Grenzüberschreitung und Kindeswohlgefährdung und bei der Ableitung von Empfehlungen für eine Culture of Care / eine Kultur des Aufmerksamkeit und des Hinsehens.
Studie zur Begleitung des SOS Kinderdorf West bei der Auseinandersetzung mit institutionellen Dynamiken im Umgang mit unterschiedlichen Formen von Gewalt im Kinderdorf Imst und Empfehlungen zur Stärkung von Schutzfaktoren einer Kultur der Aufmerksamkeit und des Hinsehens.
SOS-Kinderdorf Österreich
Scambor, Elli (202). Methodische und Theoretische Verankerung der Praxisarbeiten. Suchprozesse nach Schaltstellen gesellschaftlicher Veränderung in den Praxisarbeiten des Gender- und Diversitätskompetenzen Lehrgangs für Wissenschaftler*innen an der TU Graz. In: Dokumentation des Pilotlehrgangs ‚Gender und Diversitätskompetenz für Wissenschaftler*innen‘, S. 21-27.
MAEB NM ist darauf ausgerichtet, gemeinsam mit Partnerorganisationen in NM den Aufbau von Strukturen in Nord-Mazedonien zu unterstützen, die eine wirkungsvolle Prävention Geschlechtsbezogener Gewalt durch die Arbeit mit Männern* und mit männlichen Tätern langfristig gewährleisten sollen. Solche Strukturen orientieren sich einerseits an Modellen international etablierter Netzwerke, andererseits an den landesspezifischen Bedingungen.
Hierzu werden folgende Aktivitäten mit Partnerorganisationen in Nordmazedonien durchgeführt:
Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Verein für Männer und Geschlechterthemen Steiermark
HERA – Health Education and Research Association in North Macedonia
REACTOR – Research in Action in North Macedonia
Mudrica d.o.o. research and training consultancy
Das Projekt widmet sich dem Abbau geschlechterbezogener Gewalt. Dabei nimmt das Projekt Männlichkeiten und das Engagement von Männern* und Jungen* für die Gleichstellung der Geschlechter in den Blick. Ziel ist es, traditionelle Geschlechterrollen und hegemoniale Männlichkeit in Frage zu stellen und heranwachsende Jungen* als Vorbilder für die Beseitigung von geschlechterbezogener Gewalt zu gewinnen. Außerdem soll es auch andere Geschlechter (Mädchen*, TIN-Personen, etc.) befähigen, die Risiken hegemonialer Männlichkeit und Potentiale sorgeorientierter Männlichkeiten/ Caring Masculinities zu erkennen, Selbstvertrauen zu gewinnen und auf dieser Basis das Risiko missbräuchlicher Verhaltensweisen und Beziehungen zu verringern. Austausch, Verständnis und die Kooperation zwischen Jungen* und anderen Geschlechtern werden gestärkt. Gemeinsam lernen sie, positive Beziehungen zu entwickeln. Geschlechterstereotypen und -normen, die die Gleichstellung der Geschlechter behindern, werden mit Hilfe eines innovativen und bereits erprobten Ansatzes angegangen, der auf audiovisuellen Medien und Musik basiert. Darüber hinaus wird Fachpersonal im Bildungsbereich mit Hilfe eines spezifischen Trainingsprogramms dabei unterstützt, die Umsetzung langfristig zu begleiten.
Das Projekt wird in Österreich vom Institut für Männer- und Geschlechterforschung im VMG durchgeführt
Regine Derr, Rebecca Gulowski, Heinz Kindler, Christina Krüger & Alisa Muther, mit einem Vorwort von Christa Klose, Elli Scambor, Renata Landa López und Sylvia Fein (2022). „Hilf mir, zu helfen“ – Ein Werkbuch für die Praxis
Peers als Adressat:innen von Disclosure und Brücken ins Hilfesystem.
Erika Bernacchi, Antonio Raimondo di Grigoli, Majda Hrzenjak, Živa Humer (2022). Caring masculinities in early childhood education and care services and primary schools in Europe. ECaRoM Transnational Report. Based on contributions from Suppan, Veronika, Scambor, Elli (Austria), Di Grigoli, Antonio Raimondo, Bernacchi, Erika and Bicocchi, Luca (Italy), Hrženjak, Majda, Humer, Živa (Slovenia), Orechova, Monika, Frišmantaitė, Aistė (Lithuania), Holtermann, Daniel (ed.) with contributions of Häußler, Tobias, Schlütz, Anna, Vitt, Katharina and Holtermann Daniel (Germany), and Kmetova, Tatyana, Dimova, Roza with contribution from Tsveta Petkova (Bulgaria).
Die Forschung zeigt, dass die Einbeziehung von Vätern in die Betreuung vor, während und nach der Geburt eines Kindes sowie deren aktive Betreuungsrolle das Wohlbefinden von Kindern fördert. Dies trägt auch zur Entwicklung gesunder Vater-Kind-Beziehungen bei.
Aktuelle Studien zeigen, dass das Vater-Werden auch mit Herausforderungen und Spannungen verbunden ist, durch welche sich das Risiko von geschlechterbezogener Gewalt gegen Partner*innen erhöhen kann. Manche werdende Väter sind mit der neuen Rolle und den damit einhergehenden Herausforderungen überfordert. Umso wichtiger ist es, für sorgeorientierte Vorstellungen von aktiver Vaterschaft zu sensibilisieren, denn dies reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass Männer* Gewalt ausüben.
Daher konzentriert sich das Projekt „Fathers Rock“ (Fathers' engagement in the Role of Care Keeping mothers and children safe) durch die Zusammenarbeit mit wichtigen Gesundheitsdiensten rund um die Geburt (z.B. Geburtshelfer*innen und Hebammen, Personal in Krankenhäuser), mit flexible Hilfen im Kindesalter sowie mit Vertreter*innen von Bildung- und Betreuungseinrichtungen (z.B. Elternbildung, Kinderbetreuungseinrichtungen) auf die Prävention geschlechterbezogener Gewalt durch Männer*, die Väter sind, werden oder werden wollen.
Fathers Rock zielt ab auf:
EU-Programm CERV (Citizens, Equality, Rights and Values Programme)
Institut für Männer- und Geschlechterforschung (VMG)
Das Projekt CarMiA überträgt das Konzept der "Caring Masculinities / sorgeorientierte Männlichkeit(en)" als alternatives, gewaltfreies Männlichkeitsmodell auf den Bereich der Gewaltprävention. Das Projekt zielt auf eine Veränderung der Haltung von Männern* und Jungen*: Vorherrschende, traditionelle Männlichkeitsmodelle sollen kritisch reflektiert werden, um geschlechtsbezogener Gewalt/Gender Based Violence (GBV) in der Gesellschaft entgegenzusteuern. Hierzu sind folgende Aktivitäten in sechs Partnerländern (IT, DE, AT, ES, SLO und BG) vorgesehen:
EU-Programm CERV (Citizens, Equality, Rights and Values Programme) und BMSGPK
Funded by the European Comission, CERV-2021-DAPHNE and co-funded by the Austrian Ministry for Social Affairs, Health, Care and Consumer Protection. Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or European Commission or of the BMSGPK. Neither the European Union and the BMSGPK nor the granting authority can be held responsible for them.
Institut für Männer- und Geschlechterforschung/ VMG
Theuretzbacher, M., Ajduković, D., Amazzoni, S., Čarija, M., Geldschläger, H., Ponce, Á., Scambor, E., Syrri D. & D. Vakili (2021). FOMEN Interventions- und Bildungsprogramm zur Geschlechtersensibilisierung und Prävention geschlechtsbezogener Gewalt mit Männern* mit internationalen Familiengeschichten. Methoden und Tools.